Vegetarismus im Hinduismus
Eine kleine Zusammenstellung..."Wer dem Töten des Tieres zustimmt,
wer es schlachtet, wer es tötet,
wer es als Fleisch kauft oder verkauft,
wer es zubereitet, darbietet oder isst:
Sie alle sind Töter."
(Manu-smrti 5.51)
"Bedenkt man die abscheuliche Herkunft von Fleisch und die Grausamkeit, die die Gefangenschaft und das Schlachten verkörperter Wesen mit sich bringt, dann sollte man sich des Fleischessens völlig enthalten."
(Manu-samhita)
Fleischverzehr ist ein Vergehen
"Fleisch erlangt man weder aus Gras noch aus Holz oder aus Stein, sondern nur durch die Tötung eines Lebewesens, und deshalb bedeutet sein Verzehr ein Vergehen."
(Mahabharata 13.116.26)
Fleisch soll man meiden
"Ohne das Verletzen von Lebewesen kann kein Fleisch erlangt werden. Daher soll man Fleisch meiden, da es nicht zu einer himmlischen Existenz verhilft."
(Manusmrti 5.53)
Du sollst nicht töten
"Du sollst deinen von Gott gegebenen Körper nicht zum Töten von Gottes Geschöpfen gebrauchen - weder Mensch noch Tier, noch irgendein anderes Wesen."
(Yajur-Veda, 12.32)
Hinduismus
Der Hinduismus basiert auf den über 5000 Jahre alten indischen Veda-Schriften. Im Hinduismus findet man die meisten religiös motivierten Vegetarier auf diesem Planeten. Seit Jahrtausenden werden in Indien die Ideale des Gewaltverzichtes und des Respekts vor den Geschöpfen Gottes hochgehalten, womit auch eine vegetarische Ernährung einhergeht.
Erstaunlicherweise konnten weder die islamische noch die britische Fremdherrschaft noch die neuzeitlichen westlichen Einflüsse am Lebensstil der Brahmanen etwas Wesentliches ändern. Man vermutet, dass der Reinkarnationsglaube entscheidend dazu beiträgt, dass sich die Inder nicht an den Tieren belasten wollen.
Auch wenn durch das Christentum und den Islam auch in Indien Schlachthöfe entstanden sind, so ist der Vegetarieranteil immer noch so hoch wie in keinem anderen Land.
Selbst McDonalds bietet in Indien vegetarische Burger ohne Fleisch an.
zurück zu Artikel zu Ethik und Tierschutz | Artikelübersicht