Wie Jesus dachte und handelte
Das in der Verbindung mit dem Passahmahl Jesu und Seiner Jünger erwähnte Passahlamm (Mk. 14,14) wird kirchlicherseits als Beweis dafür angeführt, dass Jesus Fleisch gegessen habe und dieses befürworte.
... "Weder von den Aposteln noch von den Jüngern wurde angeordnet, ein Lamm
zu schlachten. Doch sowohl Mir als auch den Aposteln und Jüngern wurden
Teile
eines zubereiteten Lammes als Gabe der Liebe gereicht. Unsere Nächsten
wollten uns damit beschenken, da sie es nicht besser wussten. Ich segnete
die Gabe und begann, das Fleisch zu Mir zu nehmen. Meine Apostel und Jünger
taten es Mir gleich. Anschließend stellten sie Mir sinngemäß die Frage: Wir
sollen doch vom Fleischverzehr Abstand nehmen. So hast du uns befohlen. Nun
hast Du selbst Fleisch verzehrt.
Ich unterwies die Meinen: Der Mensch soll kein Tier mutwillig töten und auch
nicht das Fleisch von Tieren verzehren, die zum Fleischverzehr getötet
wurden. Doch wenn Menschen, die noch unwissend sind, Fleisch als Nahrung
zubereitet haben und es dem Gast zum Geschenk machen und ihm zum Gastmahl
reichen, dann sollte der Gast die Gabe nicht ablehnen. Denn es ist ein
Unterschied, ob der Mensch aus Gier nach Fleisch dieses verzehrt oder als
Dank an den Gastgeber für seine Mühe.
Der Wissende sollte jedoch, wenn es ihm möglich ist und es die äußeren
Umstände und die Zeit erlauben, dem Gastgeber allgemeine Hinweise geben, ihn
jedoch nicht eines Besseren belehren wollen. Wenn die Zeit reif ist, wird
auch der Gastgeber diese allgemeinen Hinweise verstehen.
Zur selbstlosen Liebe gehören in dieser Welt auch Verständnis und Toleranz.
Lasst jedem Menschen den freien Willen, ob er eure allgemeinen Hinweise
verstehen und annehmen möchte oder nicht. Wenn ihr allezeit selbstlos denkt,
sprecht und handelt, dann bleibt ihr in der Liebe, und die Liebe wird euch
segnen. Was euch dann als Gabe der Liebe gereicht wird, ist gesegnet." *
*Das Evangelium des vollkommenen Lebens - Humata Verlag und
Das ist Mein Wort - Alpha und Omega - Verlag DAS WORT - Seite 809
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