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Zur Jagd auf Tiere

Was sagen Kleingeister über die Jagd?

Kapuzinermönch Bruder Paulus

"Tiere haben weder Geist noch Seele. Sie haben keine Gefühle. Sie gehorchen, weil sie dressiert worden sind… Wenn sie Schmerz empfinden, ist das kein Gefühl, sondern eine Körperreaktion."

(aus BILD-Zeitung vom 22.2.03)

Graf Schönburg

"Jäger empfinden Freude, nicht obwohl, sondern da ein Individuum stirbt, eine Kreatur ein Ende findet!"

Jóse Ortega Y Gasset, Jagdphilosoph

"Blut hat eine orgiastische Kraft sondergleichen, wenn es überströmt…. Und das herrliche Fell des Tieres befleckt."
"Fernab davon, eine von Vernunft gelenkte Verfolgung zu sein, kann man vielmehr sagen, dass die größte Gefahr für das Fortbestehen der Jagd die Vernunft ist."

Reichsjägermeister Hermann Göring

"…um den triebhaften Neigungen des wehrhaften deutschen Mannes Folge zu leisten."

(Zur Gründung des "Institutes für Wildbiologie und Jagdkunde" der Uni Göttingen)

Bundesinnenminister Otto Schily

Er bekannte sich beim Jägertag 2003 in Münster zur Jagd, die man in der Hand derer belassen solle, "die in der Vergangenheit enorme Leistungen zum Erhalt von Wildtieren und Natur vollbracht haben".

(Jägertag 2003 in Münster)

Dr. Dr. Sigrid Schwenk, Leiterin der Forschungsstelle für Jagdkultur der Universität Bamberg.

"Das Verhältnis der Menschen zum Tod ist heute gestört wie das zur Natur und Waffen. Es gibt einen seltsamen Hang zum Romantizismus."

(BR Sendung laut Main Post vom 21.08.01)

Hans Behnke, vom Deutschen Jagdschutz-Verbund für sein gesamtliterarisches Schaffen ausgezeichneter Jäger und Jagdautor:

"Einen streuenden Hund gibt es nicht. Ein freilaufender Hund ist ein wildernder Hund."

"Hunde und Katzen sind Geißeln der Wildbahn, denen man unbeirrt den Krieg erklären muss... Sie werden nicht bejagt, sie werden bekämpft!"

Im Lehrbuch "Fallenjagd und Fallenfang" propagiert er die Verwendung von Totschlagfallen zur "Bekämpfung der Katzenplage"

Dr. Bernd Balke, Jäger

"Jagd ist waidgerechtes Verfolgen des wilden Tieres mit dem Ziel, es zu erbeuten. Jagd ist eine höchst beglückende Tätigkeit des Menschen. Jagd darf auf keinen Fall zur Schädlingsbekämpfung verkommen, sonst wäre sie keine Jagd mehr!"

(WILD UND HUND 19/03)

Jäger Werner P.

der mit geladenem Gewehr und 1,75 Promille erwischt wurde, will seinen Jagdschein behalten: "Dort finde ich auch den nötigen Ausgleich für meinen Stress."

(mt-online, 17.5.03)

Peter Schäfer, Jäger

"Wer jedoch versucht ... Nicht- Jägern im persönlichen Gespräch Einblick in das eigene Tun zu geben, der darf ruhig darauf hinweisen, dass der Spaß an der Sache einen Gutteil der Motivation des Jägers zur Jagdausübung ausmacht..."

(PIRSCH, 19/03) Hier eine längere Version

Landesjägermeister Steixner

"Die Dinge sollen beim Namen genannt werden. Auch die eigene Lust am Jagen. Welcher Waidmann geht auf die Jagd, weil er den Wald retten will oder weil ihm die Natur so gefällt?
Es sind unsere eigenen Halbwahrheiten, die uns den Umgang mit der kritischen Öffentlichkeit noch schwerer machen. Es gibt kein gutes Argument, auf einen Auerhahn zu gehen oder eine Gams im hochalpinen Gelände zu bejagen - außer man ist ehrlich. Und sagt, ja, ich will in guter alter Tradition Beute machen."

(Tiroler Landeszeitung vom 9.6.2003)

Bruno Hespeler, Berufsjäger

"Nein, wir jagen, weil es uns Freude macht, und was wir Hege nennen, ist blanker Eigennutz, gelegentlich Fressneid. Wir wollen den Habicht nicht fangen, weil uns die armen Fasanen leid tun, weil wir ihnen das ewige Leben wünschen. Wir wollen Habicht, Wiesel, Fuchs und Co. nur ans Leder, weil wir deren Beuteanteile selbst schlagen und kröpfen wollen."

(Fachjournalist für Zeitschrift JÄGER)

Lesen Sie, was Menschen welche die Welt veränderten, über die Jagd sagten.

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