Der Tod von Abermillionen Kleinlebewesen
"Viele Menschen, die zum Teil arglosen Verbraucher, sind der Ansicht, Landwirte seien aktive Naturschützer, die für Flora und Fauna, für Wald, Feld und Tiere eintreten. Bei näherer Betrachtung wird man eines anderen belehrt. Sie sind vielfach die Killer der Natur und der Tiere. Ohne die geringsten Gewissensbisse tötet der Bauer durch das Ausbringen von Mist und Gülle und Verderben bringenden Chemikalien jährlich Millionen Klein- und Kleinstlebewesen. Auf ihre Körperchen fällt das Gift, das traditionelle mörderische Unheil, nieder. Welche Qualen unzählige Tiere erdulden müssen, bis sie sterben, ist dem Gewissenlosen und Habgierigen einerlei. Es wird getötet, für einen »guten und satten« Preis.
Auch vor Bäumen und Sträuchern, die am Rand ihrer Felder stehen und eventuell einen geringen Schatten auf diese werfen, machen die Herren keinen Halt. Ob Bäume und Büsche im Saft stehen oder nicht – sie fallen dem Bauerngeiz zum Opfer: Die kurzen Schatten könnten den Ertrag eines Feldes schmälern."
Siehe auch: Kleinlebewesen schützen Bodengefüge
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