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Das ist Mein Word - Alpha und Omega

Kapitel 34

Die Liebe Jesu für alle Geschöpfe

Wen Gott durchströmt, der wird zum Segen (2-6).
Achtung vor allem Geschaffenen; Missachtung untersteht dem Kausalgesetz (7-10)

1. Als Jesus erkannte, wie die Pharisäer murrten und Anstoß nahmen, dass Er mehr Jünger gewann und taufte als Johannes, verließ Er Judäa und ging wieder nach Galiläa.

2. Und Jesus kam zu einem Baum, unter dem Er mehrere Tage verweilte. Und dorthin kamen auch Maria Magdalena und andere Frauen, und dienten Ihm mit ihrer Habe, und Er lehrte täglich alle, die zu Ihm kamen.

3. Und die Vögel sammelten sich um Ihn und begrüßten Ihn mit ihrem Gesang, und andere Geschöpfe kamen zu Seinen Füßen, und Er fütterte sie, und sie fraßen Ihm aus der Hand.

4. Und als Er fortzog, segnete Er die Frauen, die Ihm ihre Liebe bezeugt hatten, und Er wendete sich zu dem Feigenbaume und segnete auch ihn. Und Er sprach: "Du gabst Mir Obdach und Schatten gegen die brennende Hitze, und zu alledem gabst du Mir auch Nahrung.

5. Sei gesegnet, wachse und sei fruchtbar und lasse alle, die zu dir kommen, Ruhe, Schatten und Nahrung finden und lasse die Vögel der Luft ihre Freude finden in deinen Zweigen."

6. Und siehe, der Baum wuchs und gedieh ganz ungewöhnlich, und seine Äste breiteten sich immer mehr aus nach oben und nach unten, so dass kein ähnlicher Baum von solcher Schönheit und Größe zu finden war und keiner mit einer solchen Fülle und einer solchen Güte der Früchte wie dieser. (Kap. 34, 1-6)

Ich, Christus, erkläre, berichtige
und vertiefe das Wort:

Wer den Segen, die Kraft Gottes, durch sich strömen lässt, der ist eine Quelle der Kraft für Menschen, Tiere, Pflanzen und Steine.

Wenn Gott einen Menschen zu durchströmen vermag, dann ist dieser ein Segen für alle und alles. Wen Gott durchströmt, der liebt selbstlos die Menschen, die Tiere, die Pflanzen und die Steine. Wer die Menschen und die Naturreiche in sein Leben mit einbezieht, der steht in Kommunikation mit dem All-Leben. Das Leben in seiner Vielfalt dankt ihm, indem es sich in Fülle schenkt, und es wird alle beschenken, die zum Quell des Lebens kommen.

Wer das Leben achtet, der kennt auch die ewige Heimat. Er lebt schon auf Erden mitten im Paradies Gottes, denn es dienen ihm die Naturreiche, und die Elemente gehorchen ihm.

7. Jesus kam in ein Dorf und sah dort eine kleine Katze, die herrenlos war, und sie litt Hunger und schrie zu Ihm. Und Er nahm sie hoch, hüllte sie in Sein Gewand und ließ sie an Seiner Brust ruhen.

8. Und als Er durch das Dorf ging, gab Er der Katze zu essen und zu trinken. Und sie aß und trank und zeigte Ihm ihren Dank. Und Er gab sie einer Seiner Jüngerinnen, einer Witwe mit Namen Lorenza, und sie sorgte für sie.

9. Und einige aus dem Volke sagten: "Dieser Mann sorgt für alle Tiere. Sind sie Seine Brüder und Schwestern, dass Er sie so liebt?" Und Er sprach zu ihnen: "Wahrlich, diese sind eure Mitbrüder aus der großen Familie Gottes, eure Brüder und Schwestern, welche denselben Atem des Lebens von dem Ewigen haben.

10. Und wer immer für einen der kleinsten von ihnen sorgt und ihm Speise und Trank gibt in seiner Not, der tut dieses Mir, und wer es willentlich duldet, dass eines von ihnen Mangel leidet, und es nicht schützt, wenn es misshandelt wird, lässt dieses Übel zu, als sei es Mir zugefügt. Denn ebenso wie ihr in diesem Leben getan habt, so wird euch im kommenden Leben getan werden." (Kap. 34, 7-10)

Ich, Christus, erkläre, berichtige
und vertiefe das Wort:

Wahrlich, Ich sage euch, das Leben ist Gottes Odem. Ob Mensch oder Tier - sie alle werden von e i n e r Kraft beatmet, von Gott.

Gott ist Leben, und Leben ist Odem. Wer seinem Nächsten mutwillig den Atem raubt, indem er ihn tötet, der wird in den geistigen Tod fallen. Im Reiche der Seelen wird er ein Fremder sein, denn er kennt sein eigenes Bewusstsein nicht und weiß daher auch nicht, ob er lebt oder tot ist. Allein schon, wenn der Mensch willentlich und wissentlich duldet, dass Menschen und Tiere gequält, missachtet und misshandelt werden, wird ihm Gleiches oder Ähnliches widerfahren.

Was also der Mensch seinen Nächsten und Übernächsten, das heißt Tieren, Pflanzen und Steinen, antut, das tut er Mir an - und damit sich selbst.

Erkennet: Auch Steine sind Schöpfungskräfte Gottes, auch ihnen sollte Achtung entgegengebracht werden.

Die Saat des Menschen wird also seine Ernte sein.

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