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Literatur

Du, das Tier - Du, der Mensch
Wer hat höhere Werte?

Imponiergehabe des Tieres - von Menschen abgeschaut. Der Übernächste erschnuppert die Empfindungs- und Gedankenwelt des Menschen

Erkennet: Wer nur dem Schein nach Vegetarier ist, der möchte sich nur darstellen, weil er wenige geistig-göttliche Qualitäten aufweisen kann. Dann eignet er sich eine Lebensregel an, die nicht von innen her gewachsen ist und die ihn auch nicht zu einem geistigen Vegetarier werden lässt. Ein geistiger Vegetarier ist der Mensch, welcher auf Grund seiner geistigen Entwicklung der Fleisch- und Fischnahrung entwuchs, weil seine Empfindungs-, Gedanken- und Sinneswelt feiner geworden ist, weil er die ethisch-moralischen Grundprinzipien des Lebens befolgt.

Das Tier - der Übernächste - hingegen ist unkompliziert. Es hat keine Anlagen wie z.B. solche der Auf- oder Abwertung des Nächsten und dergleichen in sich. Das hat der Übernächste auch nicht nötig, denn er ist naturverbunden und achtet die Schöpferkraft, die in ihm strömt - außer der Mensch hat ihn verbildet, indem er gewaltsam in sein irdisches Leben eingriff und eingreift und ihn zum Wilderer, zum Räuber und Beutefänger der Natur, abgerichtet hat.

Was der Übernächste vom Menschen abgeschaut hat und abschaut, ist das Imponiergehabe. Damit möchte er sich beim Menschen einschmeicheln, damit der Mensch zu ihm gut ist. Gleichzeitig möchte er ihm auch zeigen, was er kann. Auch das »Gib Pfötchen« oder »Mach Männchen« oder sich durch Kratzen oder Scharren mit den Pfoten bemerkbar zu machen - was »Bitte, bitte« und einiges mehr heißen soll -, wurde ihm vom Menschen übertragen.

Sei also ernsthaft und geradlinig den Übernächsten gegenüber. Sie sehen dich mit ihrem reinen Empfinden als ihren großen Lichtbruder oder ihre große Lichtschwester. Wenn dir deine kosmische Existenz bewusst geworden ist, dann wirst du dich auch gegenüber allen Menschen und den Naturreichen entsprechend verhalten.

Sprecht mit allen Haus- und Hoftieren, einerlei, welchen Bewusstseinsstand sie haben. Auch wenn ihr ihnen die Speisen oder den Hoftieren das Futter reicht, sagt ihnen, welche Nahrung es ist, die sie von euch erhalten, und denkt beim Füttern daran, dass sie auch je nach Jahreszeit das benötigen, was die Natur den Menschen und den Tieren schenkt. Sprecht zu ihnen als die großen Geschwister. Entsprechend ihrem Bewusstseinsstand verstehen sie euch. Auf diese Weise erfüllt sich, was Gott durch Jesaja offenbarte: Und die Tiere werden des Menschen Freunde sein, weil der Mensch den Übernächsten Geschwister und Freund ist.

Habt also Achtung vor euren Tiergeschwistern, den Übernächsten, denn sie wollen euch echte Freunde sein. Bemüht euch, sie so zu behandeln, wie ihr gerne behandelt werden möchtet. Dann werdet ihr sie sehr bald verstehen lernen, und sie werden mit euch in positiver Kommunikation sein. Denkt immer wieder über das Wesentliche nach: Wer eine friedvolle Umwelt haben möchte, der werde zuerst selbst friedvoll. Das gilt zuerst für den Menschen, denn er hat die Friedlosigkeit ausgesät.

Der folgende Satz gehört zum Entwicklungsgesetz für diese Erde. Er gilt gegenwärtig und zukünftig:

Wollt ihr mit euren Nächsten in Frieden leben, auch mit den Tieren, Pflanzen und Mineralien, ja mit der ganzen Erde, dann müsst zuerst ihr selbst friedvoll werden.

Wer dieses Prinzip anstrebt, der wird verständnisvoll und erlangt allmählich ein feines Einfühlungsvermögen und die Erkenntnis und Wahrnehmung, dass alle Lebensformen gemäß ihrem geistigen Entwicklungsgrad empfinden und wahrnehmen.

Die ganze Unendlichkeit besteht aus Farbe, Form, Klang und Duft.

Der Widersacher Gottes nahm dieses heilige Prinzip, polte es um und wandte es im umgekehrten Sinne an: Er bezog und bezieht es auf das niedere menschliche Ich und übertrug es über den Menschen auf die Tierwelt. Auf diese Weise zog er die Kräfte des Alls herab, um sein Territorium zu schaffen.

Da die ganze Unendlichkeit auf Farbe, Form, Klang und Duft aufgebaut ist, so strömen auch alle reinen Lebensformen - die in den himmlischen reinen Welten - ihren Entfaltungs-, also Bewusstseinsduft aus. Es sind feinste, absolute, göttliche Schwingungen.

Auch die Geistwesen strömen ihren Duft aus. Er entspricht ihrer Mentalität und ihren Fähigkeiten. Alle himmlischen Düfte, Klänge, Farben und Formen einen sich in dem mächtigen Urstrom Gott.

Jede belastete Seele strahlt ihren Duft aus, entsprechend ihrer Belastung. Jeder Mensch hat einen anderen Körpergeruch, der wiederum der lichten oder der belasteten Seele entspricht. Das gleiche gilt für alle Naturformen, auch für die Teilseelen. Alle strahlen entsprechend ihrem Entwicklungsstand und ihren geistigen Anlagen den Schöpfungsduft, die Schöpfungskräfte aus.

Auch was sie vom Menschen übernommen haben - hier denke ich insbesondere an die Haustiere - duftet oder riecht.

Manche Aussagen wiederholte ich, damit sie sich dem Menschen einprägen. Auch die nun folgende Gesetzmäßigkeit ist eine Wiederholung: Die Übernächsten registrieren den Menschen immer wieder aufs neue. Jedesmal, wenn der Mensch dem Tier begegnet, wird er entweder wieder erschnuppert oder auf das genaueste wahrgenommen, denn jeder Mensch hat jeden Augenblick eine andere Ausstrahlung, einen anderen Duft, den er ausströmt. Denn alle seine Empfindungen, Gedanken, Worte und Handlungen riechen. Der Mensch macht auch jeden Augenblick andere Bewegungen, die wiederum von seiner Empfindungs- und Gedankenwelt gesteuert werden. Auch das nimmt der Übernächste wahr.

Beobachte dich und deinen Übernächsten: Wenn du mit einem Übernächsten, z.B. einem Hundegeschwister, in einer Wohnung oder in einem Haus zusammenlebst, wenn er dir also immer wieder begegnet, dann wird er dich auch immer wieder aufs neue erschnuppern, um dich so zu erfassen, wie du augenblicklich bist, entsprechend deiner Empfindungs- und Gedankenwelt. Jeder Übernächste erfasst entsprechend seinem Bewusstseinsstand die Menschen.

Alles ist Energie, auch die Nahrung, die Medikamente und Getränke. Entsprechend dem, was der Mensch zu sich nimmt an Nahrung, Getränken und Medikamenten, riecht er. Das erschnuppern wiederum die Tiergeschwister in Haus und Hof - und im weitesten Sinne die Tiere in den Wäldern und auf den Feldern, dann, wenn der Mensch durch Wälder oder über Felder geht. Das gleiche gilt auch für seine Empfindungs- und Gedankenwelt und für alles, was er tut.

Die Übernächsten registrieren alles von den Menschen, die unmittelbar um sie sind, und erschnuppern im weitesten Sinne das, was Menschen denken und reden und in die Atmosphäre eingeben, das dann, ähnlich wie die Strahlung der Sonne, wieder auf Mensch und Tier herniederstrahlt. Der Mensch nimmt es gemäß seinen Entsprechungen auf. Die Tiere nehmen es auf, weil sie von den Menschen in den zurückliegenden Generationen und in dieser Einverleibung geprägt wurden. Es prägt ihre Sinneswelt. Dementsprechend verhalten sie sich dann auch gegenüber den Menschen, speziell und im allgemeinen. Die Übernächsten nehmen Impulse der Menschen an, die ihr Bewusstsein zu registrieren vermag, denn sie wollen den Menschen dienen - oder sie führen -, je nach Programmierung, je nach dem, was ihnen vom Menschen eingegeben oder durch Züchtigung aufgezwungen wurde.

Der Mensch kann sich vor seinen Mitmenschen verstellen und so tun, als sei er verständnisvoll und tolerant - jedoch nicht vor den Übernächsten, insbesondere nicht vor den Tieren mit entsprechend entwickelten Teilseelen.

Menschen, die naturverbunden sind und das Bewusstsein entfalten, dass alles lebt und alles in allem enthalten ist, werden auch wieder die geistige Gabe der positiven Kommunikation mit dem Leben, dem Sein, erlangen. Das Sein ist das Leben in allen Geistwesen, Menschen, Seelen, Tieren, Pflanzen, Mineralien und in den Steinen. Es ist der Geist des Alls.

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