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10 Jahres-Rückblick

Berichte an die Freunde und Förderer
von Heimat für Tiere

Kurzübersicht, von dem, in den ersten 10 Jahren  entstanden ist

Hier eine kurze, knappe Chronik über den Aufbau des Vereins und Gnadenhofs »Heimat für Tiere« mit einigen einzelnen Tierschicksalen und Projekten von vielen, die sich in den vergangenen 10 Jahren auf dem Gnadenhof ereignet haben bzw. in die Tat umgesetzt wurden. Wie alles sehr klein begonnen hat und gewachsen ist...

 (Siehe auch: Warum gibt es »Heimat für Tiere«?)

1996 - 5 Tiere

Und so fing es an ...

In gemieteten Stallungen in Höhefeld wurden ab Ende 1996 nacheinander
die ersten Tiere (als Geschenk) aufgenommen und betreut: Zwei Pferde,
drei Esel, ein Hängebauchschwein, ein Hund, ein Hahn ... Damals schon
begannen wir, für unsere Tiere einen kleinen Bauernhof zu suchen, wo sie
eine wirkliche Heimat finden würden.

1997 - 30 Tiere

Im Juli 1997 wurde uns der gesuchte Bauernhof - der Johannishof - zum
Kauf angeboten. Zum Hof selbst gehörten noch etwa 2 ha Landfläche. Die
Kaufsumme war sehr hoch. Trotzdem war uns klar: Das ist der richtige
Hof für Heimat für Tiere. Wir kauften ihn und zahlen ihn über viele
Jahre ab. So sah der Hof bei der Übernahme im Oktober 1997 aus:

Das Stallgebäude war bis unter das Dach mit Gerümpel voll und auch sonst
in sehr schlechtem Zustand. Auch eine Außenanlage gab es nicht.

1998 - 55 Tiere

Die Tiere sollten fertige Ställe vorfinden: Erst überall Auf- und Ausräumaktionen, dann erfolgte nach fertiger Planung der Ausbau der Stallungen im Scheunengebäude.

Unsere Tiere werden - pünktlich am 21. März 1998 - umgesiedelt. Die Pferde erhalten einen neuen Auslauf, fünf Kühe ziehen am Hof ein. Sie wären sonst geschlachtet worden. Zwei Katzen, die schon am Hof lebten, haben wir übernommen und gesund gepflegt.
 

1999 - 70 Tiere

Im Frühjahr 1999 wird mit ersten Neuanpflanzungen entlang der Weiden begonnen. Junge Angoraziegen stoßen zu unserer Schaf- und Ziegenherde hinzu. Zwei Hängebauchschweine retten wir vor dem Schlachthaus. Der erste Kaninchenstall und das Katzenhaus werden gebaut. Die Wasserversorgung am Hof wird neu eingerichtet. Auch die ersten Pfauen finden sich am Hof ein.
 

2000 - 90 Tiere

Durch viele Hofführungen ganzer Gruppen von Tierfreunden, Seminare, Lichtbild-Vorträge und Videofilme wird »Heimat für Tiere« immer bekannter, und wir erreichen mehr Tierfreunde, die unsere Ziele bejahen und »Heimat für Tiere« finanziell unterstützen.

Im Herbst 2000 entstehen überdachte Gehege für Kleintiere, in denen Pfauen, Enten und Gänse ihren Nachwuchs aufziehen. Die Futterküche wird ausgebaut und sehr praktisch eingerichtet.

2001 - 120 Tiere

Zwei junge Wildschweine, mutterlos, werden mit der Flasche großgezogen. Ein großes, wildschweingerechtes Außengehege wird gebaut. Zwei schottische Hochlandrinder haben wir während der BSE-Krise vor dem Schlachthaus gerettet.

Ein Ententeich wird auf dem neu erworbenen Grundstück aus dem Lehmboden
herausmodelliert.
 

2002 - 150 Tiere

Ein sauberer, überdachter Futterplatz und ein geräumiges Schlafhaus für die
Wildschweine, ein neues, großes Hühnerhaus am neuen Ententeich und eine
Scheune für Stroh und Heu werden gebaut. Ein älteres Schaf mit dem Namen
Claudette pflegen und füttern wir, nachdem es erkrankt war, über Wochen,
bis es friedlich stirbt.
 

2003 - 185 Tiere

Im kalten Januar 2003 konnten wir eine kleine Schafherde vor dem Tod durch Erfrieren und Verhungern retten. Das eine kleine Schäfchen war so geschwächt, dass wir es mit der Flasche aufziehen mussten. Wir richten eine dringend notwendige Tierpflegestation im Stallgebäude ein, wo wir Neuankömmlinge untersuchen und erkrankte Tiere gesund pflegen können.

2004 - 200 Tiere

Das neu erworbene Grundstück (2,4 ha) wird Weideland für Lamas, Alpakas, Schafe und Pferde und umfriedet mit Benjeshecken.

Die komplette Sanierung des Stalldaches wird fertig gestellt.

Die dreiköpfige Kamerunschaf-Familie (hier Maya und Lela) wurden aus einem verwahrlosten Tierhof gerettet.
 

2005 - 220 Tiere

Um die Versorgung der Tiere sichern zu können, bauen wir eine Stroh- und Heulagerhalle. Zwei Truthähne kommen neu auf den Hof, und eine weitere kleine Schar von fünf Enten und vier Gänsen, die vor dem Schlachter gerettet wurden, können hier eine neue, friedliche Heimat samt neuem Entenhaus finden.
 

2006 10-jähriges Jubiläum
 

Besuchen Sie die Tiere auf dem Gnadenhof!

 

 

Jahresrückblick: 2003, 2004, 2005 und weitere Berichte

 

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